Abteikirche


schweigen
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Wohin ich gehe -
den Weg dorthin kennt ihr:
Ich bin der Weg.

Joh 14, 4.6



Zeiten des Schweigens

 und der Sammlung, geistliche Lesung und Meditation, das gemeinsame Chorgebet und die Eucharistiefeier sowie die Gemeinschaftserfahrung ermöglichen es dem Mönch, auf seinem Weg der Gott - Suche voranzuschreiten.

Im 6. Kapitel seiner Regel beschreibt Benedikt die in allen Religionen und christlichen Orden bekannte und wichtige Übung der Schweigsamkeit (De taciturnitate). Es gibt das äußere (kontrollierbare) und das innere Schweigen der Gedanken und Emotionen.

Der Mönch und der geistliche Mensch überhaupt soll in die innere Stille und den Daseinsbereich der Ruhe hineinwachsen (Hesychia), der eine neue Qualität des menschlichen Lebens und seiner Reifung bedeutet.

RB 6,2: Man soll der Schweigsamkeit zuliebe bisweilen sogar auf gute Gespräche verzichten.