Der Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron e.V. hat aus seiner Mitte als Arbeitsorgan einen Ausschuss Beuroner Kunst gebildet. Er soll dazu beitragen, die seit 1868 in- und außerhalb Beurons entstandene „Beuroner Kunst“ materiell zu sichern, zu erforschen und hinsichtlich ihrer Bedeutung zu vermitteln. Diese Kunst verbindet nicht nur archaische Formen religiöser Kunst mit der Moderne, ihre Urheber haben auch künstlerische und mönchische Existenz zusammenzuführen versucht. Dieses Unternehmen hat über seine kunst- und ordensgeschichtliche Aussagekraft hinaus möglicherweise eine allgemeine Bedeutung als Modell christlicher Existenz.
Zu den ersten Initiativen des Ausschusses gehört die Sorge um die Rettung der beiden im aufgegebenen Franziskanerinnenkloster von Salzstetten-Heiligenbronn erhaltenen Wandgemälde von P. Willibrord Verkade (1909), der für die internationale Rolle der Beuroner Kunst von größter Bedeutung war. Eine andere Aufgabe ist St. Gabriel in Prag als das wohl am reinsten erhaltene Gesamtkunstwerk des Beuroner Stils. — Wissenschaftliche Tagungen sollen die internationale Bedeutung und Verflechtung der Beuroner Kunst insbesondere zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhellen. Nicht zuletzt ist die schon fortgeschrittene Restaurierung und Inventarisierung der in Beuron erhalten gebliebenen Kunst und deren Publikation und Ausstellung zu fördern.
Der Ausschuss wendet sich mit der Bitte um Spenden an Freunde der Beuroner Kunst und an Kunst überhaupt, sei es als einmalige Spende oder regelmäßige Zuwendung. Der Ausschuss Beuroner Kunst wird diese Gelder verantwortungsbewusst wirksam machen. Selbstverständlich sind diese Spenden steuerlich abzugsfähig.
Werden Sie Förderer der Beuroner Kunst!
Erzabt Theodor Hogg OSB (Erzabtei St. Martin zu Beuron)
Dr. Friedhelm Repnik, Minister a.D. (Verein der Freunde der Erzabtei)
Dr. Dr. Adolf Smitmans, Vorsitzender des Ausschusses


