III. KOMMUNION
ZUR
KOMMUNIONFEIER Wir stehen beim Kreuz Jesu; wie Maria und
Johannes sind wir Zeugen seines Opfertodes. „Sooft ihr von
diesem Brot esst und aus
diesem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.“ (1
Kor 11,26)
Das heilige Sakrament wird zum Altar
gebracht, während alle schweigend stehen. Dann beginnt der
Priester:
Dem
Wort unseres Herrn und Erlösers gehorsam und getreu seiner göttlichen Weisung,
wagen wir zu sprechen:
Vater
unser im Himmel.
Geheiligt
werde dein Name.
Dein
Reich komme.
Dein
Wille geschehe,
wie
im Himmel so auf Erden.
Unser
tägliches Brot gib uns heute.
Und
vergib uns unsere Schuld,
wie
auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und
führe uns nicht in Versuchung,
sondern
erlöse uns von dem Bösen.
Der Priester fährt allein
fort:
Erlöse
uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen
und
gib Frieden in unseren Tagen.
Komm
uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen
und
bewahre uns vor Verwirrung und Sünde,
damit
wir voll Zuversicht
das
Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
Die Gemeinde beschließt das Gebet mit
dem Ruf:
Denn
dein ist das Reich und die Kraft
und
die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Der Priester spricht leise:
Herr
Jesus Christus, der Empfang deines Leibes und Blutes bringe mir nicht Gericht
und Verdammnis, sondern Segen und Heil.
Dann, zur Gemeinde
gewendet:
Seht
das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Zusammen mit der Gemeinde fügt er
einmal hinzu:
Herr,
ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein
Wort, so wird meine Seele gesund.
Nach der
Kommunion der Gläubigen und einer kurzen Zeit heiligen Schweigens spricht der
Priester das Schlussgebet und daran anschließend das
Segensgebet.
Lasset
uns beten.
Allmächtiger,
ewiger Gott,
durch
den Tod und die Auferstehung deines Sohnes
hast
du uns das neue Leben geschenkt.
Bewahre
in uns, was deine Barmherzigkeit gewirkt hat,
und
gib uns durch den Empfang dieses Sakramentes die
Kraft,
dir
treu zu dienen.
Darum
bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Herr,
unser Gott,
reicher
Segen komme herab auf dein Volk,
das
den Tod deines Sohnes gefeiert hat
und
die Auferstehung erwartet.
Schenke
ihm Verzeihung und Trost,
Wachstum
im Glauben und die ewige Erlösung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt,
dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin.
Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue,
sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.
Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir.
Er hat mich nicht allein gelassen,
weil
ich immer das tue, was ihm gefällt.
(Joh 8, 28-29)