Klösterliches Tagwerk


Benediktinische Monatsschrift

erbe und auftragDie geistige Arbeit der Mönche findet seit 1919 ihren Niederschlag in der "Benediktinischen Monatsschrift", die seit 1959 den Titel erbe und auftrag trägt (= EuA). Denn hier schöpfen wir aus dem großen "Erbe" des abendländischen Mönchtums seit der frühchristlichen Zeit. Wir empfinden dieses Erbe als einen "Auftrag" für das Leben in unserer Zeit. Ein Autor schreibt über unsere Zeitschrift: "Nicht ganz so selbstverständlich sind ein paar andere Markenzeichen, die jedem auffallen müssen, der die Zeitschrift kennt: der, vor allem Literatur. Immer wieder findet man gediegene Beiträge protestantischer Autoren zu klassisch 'katholischen' Themen. Und weil die Würze oft in der Kürze liegt, liest man B.Weltes 'Bemerkungen zur religiösen Sprache' (EuA 1975, 81-89) ebenso mit Gewinn wie seine Gedanken über den Sinn der Marienverehrung (EuA 1979, 407-413)." Und kurz danach: " Wir spüren hier etwas von katholischer Weite und Weltoffenheit. Und zu dieser gehören nicht zuletzt auch die instruktiven Reiseberichte" (Marius Reiser, Mainz, in: EuA 2000, 449-450. Die zahlreichen kurzen Buchbesprechungen auf etwa zehn Seiten in jedem Heft spiegeln auch etwas wider von unserer Auseinandersetzung mit heutigen Fragestellungen.
Im Unterschied zu Rundbriefen oder Heften einzelner Klöster, die sich an den jeweiligen Freundeskreis eines Klosters wenden und vor allem personelle Nachrichten Bringen, veröffentlicht EuA Aufsätze, Betrachtungen, Beiträge und Nachrichten, die den Gesamtorden im deutschen Sprachraum umfassen. EuA bringt also nicht nur monastische Informationen für die benediktinischen Nonnen- und Mönchsklöster, sondern will auch Menschen ansprechen, die uns geistig verbunden sind.

EuA wird herausgegeben von der Erzabtei Beuron.
Der Jahrgang 81 entspricht dem Jahr 2005.
EuA wird verlegt im Beuroner Kunstverlag unter ISSN 0013-9963.

Anfragen etc. siehe erbe-und-auftrag.org

Im Generalregister zu den Jahrgängen 68(1992) bis 77(2001) finden Sie alle Autoren der letzten zehn Jahre; klicken Sie bitte → hier